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Wirkliche Anreize für Mitarbeiterzufriedenheit – Benefits

Was bekomme ich eigentlich für meine Arbeit? In vorangegangenen Beiträgen haben wir bereits mehrfach das Thema Mitarbeiterbindung und Zufriedenheit angesprochen. Dabei war ein ganz wichtiger Punkt, dass dauerhafte Zufriedenheit unter den Mitarbeiter*innen nicht einfach durch finanzielle oder materielle Anreize erreicht werden kann. Für viele, gerade alteingesessene, Unternehmen stellt sich daher, gerade bei der Erstellung einer Stellenausschreibung, die Frage, mit welchen

März 15, 2021
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SimpleJOB
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Was bekomme ich eigentlich für meine Arbeit? In vorangegangenen Beiträgen haben wir bereits mehrfach das Thema Mitarbeiterbindung und Zufriedenheit angesprochen. Dabei war ein ganz wichtiger Punkt, dass dauerhafte Zufriedenheit unter den Mitarbeiter*innen nicht einfach durch finanzielle oder materielle Anreize erreicht werden kann. Für viele, gerade alteingesessene, Unternehmen stellt sich daher, gerade bei der Erstellung einer Stellenausschreibung, die Frage, mit welchen Benefits und welchen Kompensationen eine dauerhafte Mitarbeiterzufriedenheit angestrebt werden kann.

Zunächst sollte aber noch die Frage geklärt werden, wieso ein Unternehmen in Benefits investieren sollte? Benefits stellen erst einmal Kostenfaktoren dar, von deren Wirkung kurzfristig nichts zu spüren ist. Jedoch ist es bei Benefits und den zugehörigen Ausgaben so, dass sie als langfristiges Investment mit einem hohen Return on Invest angesehen werden müssen. Denn eine dauerhaft niedrige Fluktuationsrate zahlt sich durch Kosteneinsparungen im Recruiting und in langanhaltender Effektivität der Mitarbeiter*innen aus. Durch den Eintritt der Generation Z auf dem Arbeitsmarkt haben sich die Anforderungen dahingehend stark verändert. Der langanhaltende Fachkräftemangel führt dazu dass Mitglieder der Generation Z hohe Ansprüche gegenüber ihren Arbeitgebern gelten machen wollen.

Doch wie findet ein Unternehmen heraus, welche Benefits die richtigen für die eigene Belegschaft sind? Ganz wichtig hierfür sind kontinuierliche Befragungen der Belegschaft. Niemand kann Ihnen besser sagen, was die Begierden der Mitarbeiter*innen sind, als eben jene selbst. Nutzen Sie also die Chance und fragen Sie.

Ein guter Team-Spirit ist als Benefit im 21. Jahrhundert unerlässlich. Durch steigende Komplexität der Aufgaben ist ein dauerhaftes Konkurrenzverhalten in vielen Branchen nicht mehr zeitgemäß. Doch wie sorgen Sie für einen guten Teamgeist in Ihrem Unternehmen und den Abteilungen? Diese Frage hat eine Vielzahl von Antworten, da Ihrer Kreativität dahingehend keine Grenzen gesetzt sind. Sie können sich an Ihrem Leistungsportfolio orientieren und so zum Beispiel als Bier-Spedition ein Bier-Tasting veranstalten. Durch die Orientierung an Ihrem Geschäftsumfeld stärken Sie zeitgleich neben Teamgeist auch Ihre Arbeitgebermarke, da Ihre Maßnahmen in direktem Zusammenhang mit Ihrem Markenkern liegen. Fesseln Sie Ihre Mitarbeiter*innen nicht mehr ans Büro. Gerade Corona zeigt, wie gut Arbeiten auch von anderen Standorten, wie Zuhause oder dem Park funktioniert. Allerdings sollte das kein Phänomen sein, was sich nur auf die Zeit während Corona bezieht. Sie können auch an anderen Orten, als dem Büro effektiv arbeiten. Für solche flexiblen Arbeitsort-Modelle ist es natürlich notwendig, dass Ihre Mitarbeiter*innen mit mobilen Endgeräten ausgestattet sind. Zu dieser Überlegung kommt selbstverständlich auch die flexible Arbeitszeitgestaltung. Vor ein paar Jahren noch absolut irrelevant, stellt die Nachhaltigkeit bzw. der Co2-Fußabdruck eines Unternehmens ebenfalls einen wichtigen Faktor für viele Mitarbeiter dar. In Zeiten von Fridays for Future und anderen Klimabewegungen, müssen Unternehmen stark auf Ihre Positionierung in solchen Themen achten. Durch eine falsche Positionierung kann es passieren, dass sich ein Unternehmen eine komplette Zielgruppe an potenziellen Mitarbeiter*innen verbaut!

Was Sie aus diesem Beitrag mitnehmen sollen ist folgendes: Mitarbeiter*innen müssen von Ihnen als Kern des Unternehmens betrachtet werden. Ohne sie läuft nichts. Kümmern Sie sich also um entsprechende Benefits für Ihre Mitarbeiter*innen. Zeigen Sie Ihnen, dass sie das wichtigstes Kapital der Firma sind. Und ganz wichtig: Es gibt keine Allgemeinlösung für Ihre Benefits – Seien Sie kreativ und grenzen Sie sich von der Masse ab.