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Onboarding-Remote

Durch Corona kann das Onboarding neue Mitarbeiter*Innnen häufig gar nicht stattfinden. Viele werden im Homeoffice eingearbeitet und dadurch fallen natürlich Aktivitäten, wie Team-Lunch zum Kennenlernen, weg. Daher sind hier die wichtigsten Punkte zum Thema Onboarding-Remote zusammengefasst. Denn selbst mit Corona bleiben die ersten Wochen einer*eines Mitarbeiter*In die wichtigsten, wenn es um dauerhafte Mitarbeiterbindung und Zufriedenheit geht. Kommunikation auch aus der

April 12, 2021
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SimpleJOB
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Durch Corona kann das Onboarding neue Mitarbeiter*Innnen häufig gar nicht stattfinden. Viele werden im Homeoffice eingearbeitet und dadurch fallen natürlich Aktivitäten, wie Team-Lunch zum Kennenlernen, weg. Daher sind hier die wichtigsten Punkte zum Thema Onboarding-Remote zusammengefasst. Denn selbst mit Corona bleiben die ersten Wochen einer*eines Mitarbeiter*In die wichtigsten, wenn es um dauerhafte Mitarbeiterbindung und Zufriedenheit geht.

  1. Kommunikation auch aus der Ferne. Wenn Sie Ihre*n neue*n Mitarbeiter*In sehen würden, würden Sie feststellen, dass jede Menge Fragezeichen um seinen*ihren Kopf rum schwirren. Auch, wenn die Kommunikation auf die Ferne nie die gleiche Qualität besitzt, wie die direkte, kümmern Sie sich um entsprechende Kommunikations-Tools. Die Fragen müssen beantwortet werden, in jedem Fall. Der Markt gibt mittlerweile eine Vielzahl von Kommunikationsmitteln her, daran zu sparen hilft wirklich niemandem, gerade nicht in der Anfangszeit.
  2. Carepaket ready to Eat – oder zumindest so ähnlich. Auch dieser Punkt kann ziemlich gleich aus dem ersten Artikel übernommen werden. Hier ist nur wichtig: Kümmern Sie sich darum, dass der Laptop oder das Arbeitsmittel im Allgemeinen wirklich fertig konfiguriert ist und lassen Sie dieses noch überprüfen. Es gibt kaum nervigeres, als IT-Probleme über eine weite Entfernung nur per Mail, Telefon oder per Fernzugriff zu lösen.
  3. Viele sind Bürohelden! Personen die Sie aktuell einstellen sind bis jetzt vielleicht nur das Arbeiten im Büro gewöhnt. In vielen Unternehmen hielt Homeoffice erst durch Corona Einzug in den Unternehmensalltag. Ein*e neue*r Mitarbeiter*In muss nicht Zwingenderweise Homeoffice gewöhnt sein. Vielleicht hat die Person durch Corona seinen letzten Job verloren. Fragen Sie also nach entsprechenden Skills im Bereich der unternehmenseigenen Kommunikationskanäle, denn sonst kann der erste Punkt unter Umständen schon nicht eingehalten werden.
  4. Glänzen Sie mit Ihrer Persönlichkeit. Die Persönlichkeit Ihrer Führungskräfte und Mitarbeiter*Innen im Allgemeinen ist das, was Ihr Unternehmen aus macht. Bemühen Sie sich um virtuelle Kaffeepausen, virtuelle Get-Together. Der*die neue Mitarbeiter*In sieht erstmal nur den nüchtern dreinschauenden Laptop, dabei hat Ihr Unternehmen doch so viel mehr zu bieten!
  5. Der klassische Partner in Crime. Erinnern Sie sich noch daran, dass zu einem guten Onboarding auch ein*e feste*r Ansprechpartner*In gehört? Dann können Sie dieses Wissen nahtlos in Ihre Planung für Onboarding-Remote übernehmen. Denn auch bei der Arbeit von zuhause kann ein*e feste*r Ansprechpartner*In schon viele Spannungen und Probleme lösen.
  6. Motivation! Nach einem Jahr Corona und entsprechenden Entbehrungen ist das Thema Motivation in vielen Unternehmensbereich an einem schwierigen Punkt angelangt. Besonders neue Mitarbeiter*Innen nachhaltig zu motivieren stellt eine zusätzliche Hürde dar. Sparen Sie also zu Beginn nicht mit den warmen Worten. Das Gefühl, dass der*die Vorgesetzte aktives Interesse an der Arbeit eines*er neue*n Mitarbeiter*In zeigt, kann sowohl kurzfristig motivieren, als auch längerfristig an das Unternehmen binden.

Bevor Sie jetzt denken: Onboarding-Remote, da hat sich ja eigentlich nix wirklich zur normalen Onboarding-Strategie verändert. Ja das stimmt im Prinzip. Allerdings nimmt das richtige Onboarding schon in normalen Zeiten einen wichtigen Stellenwert ein. Dieser Stellenwert intensiviert sich von der Wichtigkeit in dem Moment, in dem Ihre Belegschaft wild Verteilt von zu Hause aus arbeitet und neue Mitarbeiter*Innen theoretisch zwei Jahre in Ihrem Unternehmen arbeiten könnten, ohne intensiveren oder persönlichen Kontakt zu Kolleg*Innen zu unterhalten. Und genau ein solcher Fall kann auf Dauer gegen das interne Unternehmensgefüge schießen.