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Die richtige Onboarding Strategie für Ihr Unternehmen

Wie kann ein Unternehmen darauf vertrauen, dass ein neuer Mitarbeiter oder eine neue Mitarbeiterin dauerhaft im Unternehmen bleibt – das kann es nicht. Fluktuationsraten gibt es in jedem Unternehmen und meistens bestehen die Abgänge aus Mitarbeiter*innen mit geringer Betriebszugehörigkeit. Immerhin verlässt im Schnitt einer von sechs Mitarbeiter*innen innerhalb der ersten drei Monate das Unternehmen wieder. Aber wie kann man als

März 15, 2021
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SimpleJOB
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Wie kann ein Unternehmen darauf vertrauen, dass ein neuer Mitarbeiter oder eine neue Mitarbeiterin dauerhaft im Unternehmen bleibt – das kann es nicht. Fluktuationsraten gibt es in jedem Unternehmen und meistens bestehen die Abgänge aus Mitarbeiter*innen mit geringer Betriebszugehörigkeit. Immerhin verlässt im Schnitt einer von sechs Mitarbeiter*innen innerhalb der ersten drei Monate das Unternehmen wieder.

Aber wie kann man als Unternehmen dagegen effektiv vorgehen?

Eine Möglichkeit die Fluktuationsrate im eigenen Unternehmen zu reduzieren, haben wir Ihnen bereits im letzten Post erklärt. Durch die aktive Verbesserung der Mitarbeiterzufrieden lassen sich viele Probleme bereits im Vorhinein verhindern. Dabei ist es wichtig, dass die Maßnahmen zur Steigerung der Zufriedenheit schon im Einstellungsprozess greifen. Doch nach der Einstellung neuer Mitarbeiter*innen drohen weitere Hürden, die zu einem schnellen Abgang führen können. Aus diesem Grund ist es wichtig als Unternehmen eine detaillierte Onboarding-Strategie zu entwickeln um neue Mitarbeiter*innen effektiv ins Unternehmen einzuführen und so für eine solide Arbeitsbasis zu sorgen. Am wichtigsten ist es den neuen Mitarbeiter*innen vom ersten Moment an im Unternehmen nicht alleine zu lassen. Eine sorgfältig strukturierte Einführung ist gerade zu Beginn essenziell. Denn nur so findet die Person direkt Anschluss im Unternehmen und erhält die Chance sich selbst im Betrieb zu etablieren.

Da das Onboarding ein wichtiger Prozess ist und maßgeblich zum Employer-Branding beiträgt haben wir hier die wichtigsten Punkte für Ihre Onboarding-Strategie zusammen gesammelt:

  1. Am Anfang steht immer eine herzliche Begrüßung. Der erste Eindruck von Kolleg*innen und Vorgesetzten bestimmt meistens, wie sich die restliche Zusammenarbeit gestalten wird. Legen Sie also ein verstärktes Augenmerk auf diesen Moment, damit der erste Eindruck der richtige ist.

  2. Ein Kontakt, der einem zur Seite steht. Um den Mitarbeiter*innen zu Beginn eine Orientierungshilfe zu geben, ist es ratsam ihnen ein*e festen Ansprechpartner*in zur Seite zu stellen. So werden Hemmschwellen vermieden, wenn es beim Neuangestellten zu Fragen kommt.

  3. Vorbereitung ist das A und O. Die zuständigen Stellen sollten sich darum kümmern, dass der Arbeitsplatz bzw. die Arbeitsmittel bereits vorbereitet sind und sich am zukünftigen Arbeitsplatz der neuen Mitarbeiter*innen befinden. Geben Sie dem neuen Kollegen bzw. der neuen Kollegin von Beginn an einen festen Platz damit die Person sich wertgeschätzt fühlt und eine zusätzliche Orientierungshilfe hat.

  4. IT und Software können im ersten Moment überfordern. Als Unternehmen nutzen Sie spezifische Programme in die neue Mitarbeiter*innen zunächst eingeführt werden müssen. Diese Programme sind nicht immer nutzerintuitiv gestaltet. Daher ist es ratsam neue Mitarbeiter*innen in gängige Software-Tools einzuführen. Denn gerade das selbstständige Erlernen von Software kann in diese Phase sehr frustrieren.

  5. Hacken dran! Das Priorisieren von neuen Aufgaben fällt auch etablierten Mitarbeiter*innen häufig noch schwer – wie fühlt sich da erst ein*e Kolleg*in, für den alle Aufgaben neu sind? Es ist also ratsam neuen Mitarbeiter*innen eine Checkliste an die Hand zu geben. Anhand dieser To-Do Liste kann man sich einen Überblick über die Aufgaben verschaffen und erhält einen ersten Überblick über die genau Prioritätenlage. Wichtig zu beachten ist allerdings, dass diese Liste nur als Orientierungshilfe dienen soll – selbstverständlich soll Mitarbeiter*innen durch die Liste nicht von eigeninitiativem Verhalten abgehalten werden!

  6. Team-Arbeit (Nicht Toll ein Anderer machts!) Menschen fällt es unterschiedlich leicht oder schwer sich in neue Teams und Gruppen einzuführen. Wenn Sie bereits im Einstellungsprozess merken, dass ein Bewerber eher Schwierigkeiten mit dem Knüpfen neuer Kontakte besitzt, dann bereiten Sie sich darauf vor eine Team-Einführung aktiv anzuleiern. Nur so wird ein*e Mitarbeiter*in schnell ein produktives Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft.

  7. Aushängeschild der Firma. Denken Sie immer daran, Ihre Mitarbeiter*innen sind ein wichtiges Aushängeschild Ihrer Firma. Das Verhalten der Kolleg*innen entscheidet darüber, wie Ihre Firma von außen wahrgenommen wird. Kümmern Sie sich also darum auch im Onboarding-Prozess noch einmal klar die Werte und die Vision des Unternehmens abzuklären, damit neue Kolleg*innen von Vornherein zugunsten dieser Ansichten arbeiten.

  8. Am Ende eines Spiels steht die Spielanalyse. Eine gelebte Feedback-Strategie ist gerade zu Beginn einer Zusammenarbeit essenziell. Es wird am Anfang zu Fehlern komme, da sich die Herangehensweisen bei gleichen Aufgaben je nach Unternehmen stark unterscheiden. Eine offene Feedback-Kultur führt dazu, dass sich weder bei Ihnen noch beim neuen Mitarbeiter*innen Frust ansammelt. Für eine neue Arbeitsbeziehung gibt es nichts, was toxischer ist als Probleme und Fehler die unter der Oberfläche brodeln.

Also wie sieht Ihre Onboarding-Strategie aus? Falls Sie noch keine haben, werden Ihnen die oben stehenden Schritte helfen zukünftig neue Kolleg*innen optimal in Ihr Unternehmen zu integrieren.