Die perfekte Online-Stellenanzeige

50% der Bewerber:innen brechen ihre Bewerbung ab, da wichtige Informationen in der Stellenanzeige fehlen!

Heutzutage suchen rund zwei Drittel der Bewerber:innen auf online-Jobbörsen eine neue Stelle. Somit sind diese Jobbörsen gleichzeitig auch für die Unternehmen ein wichtiges Medium, um qualifizierte Mitarbeiter:innen zu finden und die Unternehmensattraktivität zu steigern.

Kriterien einer Online-Stellenzeige

Damit eine ausgeschriebene Stelle attraktiv auf die Kandidat:innen wirkt, sollte diese eine Reihe inhaltlicher sowie optischer Kriterien erfüllen.
Potenzielle Bewerber:innen möchten schnell wissen, ob eine Stelle zu ihnen passt und machen sich dabei zugleich ein Bild vom potenziellen zukünftigen Arbeitgeber. Es ist daher sehr wichtig, dass die Aufgaben und das Unternehmern detailliert und ansprechend beschrieben werden.
Wer sich also als attraktiver Arbeitergeber positionieren möchte, sollte den Fragen der Bewerber:innen einen Schritt voraus sein und im Vorfeld in der Stellenanzeige mögliche Fragen zum Job beantworten.
Damit Sie bei jeder Stellenanzeige ins Schwarze treffen, sollten Sie diese auf dem AIDA-Modell aufbauen. Falls Sie nicht mehr genau wissen, was es mit dem AIDA-Modell auf sich hat, lesen Sie hierzu gerne unseren Blogbeitrag.

Aufbau und Struktur

Eine einheitliche und insbesondere übersichtliche Darstellung der Informationen einer Stellenanzeige wirkt sich positiv auf die Lese- und Verweildauer der potenziellen Bewerber:innen aus. In der Regel gilt: Je angenehmer die Stellenanzeige zu lesen ist, desto höher ist die Chance, dass sich Bewerber:innen auf die Anzeige bewerben! Es ist sinnvoll, eine Stellenanzeige in folgende Blöcke aufzuteilen:


1.   Stellentitel
Der Titel einer Ausschreibung ist das Erste, das Jobsuchende sehen und entscheidet zudem darüber, wie schnell eine Anzeige beispielsweise auf Google gefunden wird. Daher ist es wichtig, den Stellentitel so aussagekräftig wie möglich zu formulieren.


2.   Einleitung inklusive Unternehmensvorstellung
In der kurzen Unternehmensvorstellung sollte die Unternehmensgröße, eine Beschreibung der Produkte oder Dienstleistung sowie Besonderheiten der Branche beschrieben werden. Um noch überzeugender zu wirken, können auch die unternehmenseigene Vision und Mission sowie die Unternehmenswerte kommuniziert werden.
Um die Glaubwürdigkeit bei Bewerber:innen zu erhöhen und einen gewisse Wiedererkennung zu schaffen, sollte die Unternehmensbeschreibung für alle Anzeigen identisch sein. 


3.   Aufgabenbeschreibung
Hier sollte das Tätigkeitsfeld eindeutig und detailliert beschrieben werden. Eine Ordnung der einzelnen Aufgaben nach Wichtigkeit in 5 bis 8 Stichpunkte sind ideal.


4.   Anforderungsprofil
Die Erwartungen an die Bewerber:innen sollten aus der Ausschreibung klar hervorgehen. Hierzu zählen Fachkenntnisse, Berufserfahrung sowie gewünschte Zusatzqualifikationen. Zudem sollten Sie in Ihrer Ausschreibung deutlich machen, welche Qualifikationen eine Voraussetzung sind und welche lediglich von Vorteil beziehungsweise wünschenswert sind.


5.   Benefits
Ab hier wird es für die Bewerber:innen so richtig interessant: Denn hier erfahren sie, was der Arbeitgeber bieten kann. An dieser Stelle sollten die finanziellen Vorteile (wie z.B. eine betriebliche Altersvorsorge), Mitarbeiter-Events, Sportkurse, Kinderbetreuung und Co. genannt werden.

6.   Kontaktdaten (Telefon, Mail)
Im letzten Schritt der Anzeigenerstellung geben Sie die Kontaktdaten der zuständigen Ansprechperson an, damit sich die Bewerber:innen auch wissen, an wen sie sich wenden können. Zusätzliche Informationen, wie beispielsweise ein Call-to-Action für eine direkte Bewerbungsmöglichkeit, vereinfachen den Bewerbungsprozess. Wir von Simplejob arbeiten innerhalb unserer Stellenanzeigen gerne mit Formularen, um nutzerfreundlich zu agieren und unseren Bewerber:innen eine möglichst einfache Bewerbung zu garantieren.


Häufige Fettnäpfchen

Bis hierhin sollte der Inhalt einer Stellenanzeige geklärt sein. Doch wie sieht es aus mit Gehaltsangaben, der Anrede oder dem Gleichbehandlungsgesetz aus?

Gehalt

Bei der Frage um die Angabe des Gehalts streiten sich die Geister. In Deutschland ist die Angabe des Gehalts in vielen Fällen immer noch ein Tabuthema. Anders als in Österreich, Großbritannien, den USA oder Australien, gilt in Deutschland (noch) keine gesetzliche Verpflichtung zur Angabe des Gehalts in Stellenanzeigen. Lesen Sie doch gerne dazu unseren LinkedIn-Beitrag unseres Geschäftsführers.

Die richtige Anrede: Siezen oder duzen?

Ob Sie die potenziellen Kandidat:innen siezen oder duzen hängt von Ihrer Unternehmenskultur ab. Die Entwicklung der letzten Jahre tendiert immer stärker zu der Verwendung vom „Du”. Insbesondere Start-ups oder kleine Unternehmen mit flachen Hierarchien verwenden die Du-Form. Größere Unternehmen greifen auf die lockere Ansprache zurück, wenn es beispielsweise um die Suche nach Auszubildenden, Praktikant:innen oder Werkstudenten:innen geht. Jedoch sollte Sie auch nur dann das „Du” verwenden, wenn Sie auch selbst geduzt werden möchten.

Allgemeines Gleichstellungsgesetz (AGG)

Auch das AGG ist bei der Formulierung einer Stellenanzeigen zu berücksichtigen. Berücksichtigen Sie dieses nicht, und Bewerber:innen fühlen sich benachteiligt, könnte es für Ihr Unternehmen teuer werden (bis zu drei Monatsgehältern) und Ihnen nachhaltig schaden. Laut des AGGs dürfen Eigenschaften wie Geschlecht, Alter, ethnische Herkunft, Religion (…) bei der Auswahl der Mitarbeiter:innen keine Rolle spielen und sollten daher stets neutral formuliert werden.

Gendern – (m/w/d)

Das generische Maskulin ist tief in unserem Sprachgebrauch verankert und es fällt kaum auf, wenn man von „Mitarbeitern” anstelle von „Mitarbeiter:innen” spricht. Jedoch ist es sehr wichtig, in Stellenanzeigen zu gendern und dies durch „(m/w/d)” erkenntlich zu machen, um alle Geschlechter gleich zu behandeln und anzusprechen. 

Bilder in Stellenanzeigen

Um eine Stellenanzeige abzurunden und optisch aufzubereiten, ist ein ansprechendes Bild von Vorteil. Zudem dienen Bilder dazu, den Textbereich aufzubrechen und den Inhalt zu unterstützen. Um das Interesse der Bewerber:innen zu wecken, wählen Sie bestenfalls Bilder aus, die den Charakter Ihres Unternehmens widerspiegeln. Dabei sollten jedoch maximal zwei aussagefähige Bilder verwendet werden.

Wie bauen Sie Ihre Online-Stellenanzeigen auf?
Wir freuen uns auf Ihr Feedback und wünschen viel Erfolg bei Ihrer Personalsuche!

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