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Burnout präventiv behandeln

Wussten Sie, dass sich die Burnoutfälle im letzten Jahrzehnt mehr als verdreifacht haben? Laut einer Statistik der AOK zählten in 2018 5,7 Arbeitsunfähigkeitsfälle pro 1000 Mitgliedern. Hochgerechnet auf alle gesetzlich Krankenversicherten Arbeitnehmer sind das um die 176.000 Burnout-Betroffene. Nicht nur die Burnout-Rate ist gestiegen, sondern auch die allgemeinen Krankheitstage! In 2005 registrierte die AOK 13,9 Krankheitstage pro 1000 Mitgliedern. Im Vergleich dazu

April 29, 2021
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Wussten Sie, dass sich die Burnoutfälle im letzten Jahrzehnt mehr als verdreifacht haben? Laut einer Statistik der AOK zählten in 2018 5,7 Arbeitsunfähigkeitsfälle pro 1000 Mitgliedern. Hochgerechnet auf alle gesetzlich Krankenversicherten Arbeitnehmer sind das um die 176.000 Burnout-Betroffene. Nicht nur die Burnout-Rate ist gestiegen, sondern auch die allgemeinen Krankheitstage! In 2005 registrierte die AOK 13,9 Krankheitstage pro 1000 Mitgliedern. Im Vergleich dazu wurden in 2018 120,5 Krankheitstage pro 1000 Mitgliedern registriert! Auf alle gesetzlichen Krankenkassen hochgerechnet waren das 3,9 Millionen Krankheitstage!

Was hat das mit Ihnen zu tun und warum sollte Burnout Prävention auf Ihrer Prioritätenliste stehen?

Die Antwort ist ganz einfach:

  • Gestresste Mitarbeiter sind öfters krank
  • Bei erhöhtem Stress sind Mitarbeiter weniger motiviert und dementsprechend weniger produktiv
  • Sie verlassen schneller das Unternehmen, welches in Folge deutlich erhöhte Kosten für Ihr Unternehmen bedeutet
  • Freundlichkeit lässt nach, einige wirken apathisch oder haben starke Stimmungsschwankungen, was sich auf die Kundenzufriedenheit auswirken kann
  • Überlastete Mitarbeiter machen häufiger Fehler, dies kann ebenfalls hohe Kosten für Ihr Unternehmen bedeuten

Tipps zur Burnout Prävention im Büro:

  • Sorgen Sie dafür, dass eine Work-Life-Balance möglich ist: Wenn sich bei Krankheit niemand traut Zuhause zu bleiben oder das jeweilige Arbeitspensum dauerhaft erhöht ist, dann müssen Sie als Arbeitgeber dafür sorgen, dass Ihre Mitarbeiter abschalten können.
  • Wissen Sie, wie es Ihren Mitarbeitern geht: Häufig vergisst man im Alltag miteinander zu reden und der Austausch zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geht oft verloren. In unserem Post “5 Tipps um das Arbeitnehmerverhältnis zu stärken” finden Sie Ideen, wie Sie sich bei Ihren Mitarbeitern besser einbringen können. Wenn Sie wissen, wie es den Mitarbeitern geht, können Sie diese auch besser individuell unterstützen.
  • Überprüfen Sie regelmäßig die Arbeitsbelastung, um sicherzustellen, dass die Anforderungen an die Mitarbeiter nicht zu hoch werden.
  • Fördern Sie das persönliche Engagement und steigern Sie die Arbeitsmoral Ihrer Mitarbeiter, indem Sie laufend Feedback geben und Input von Ihren Mitarbeitern einholen. Geben Sie Ihren Mitarbeitern zudem nicht das Gefühl, dass sie mit dem Kopf gegen die Wand laufen – erkennen Sie gute Arbeit an und belohnen Sie die auch.
  • Versuchen Sie Freizeit und Arbeit zu trennen: Keine Anrufe an Wochenenden oder freien Tagen. Falls möglich, wäre es auch sinnvoll ein separates Arbeitshandy zu haben, welches dann nach Feierabend ausgeschaltet bleibt.

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